Die bisher nur lose organisierte ENABLE!-Community will sich mit Hilfe eines Organisationsentwicklungsprozesses institutionalisieren und so auf stabilere Füße stellen.

Momentan lebt ENABLE! vor allem vom Engagement einzelner Akteure und schöpft noch nicht das ganze Potenzial einer Community aus. Daher soll eine Governance-Struktur entwickelt werden, die die Arbeit und Finanzierung der Community nachhaltig organisiert, alle relevanten Akteure gleichberechtigt integriert und mit deren Hilfe die gemeinsamen Ziele erreicht werden.

Wie eine solche Struktur aussehen kann, wird durch das Übergangssteuerungsgremium zusammen mit der Organisationssoziologin Kristina Willjes von der Universität Bielefeld (Fakultät für Soziologie, Arbeitsbereich III Organisationssoziologie) und Repräsentanten aller Akteursgruppen erarbeitet. Erste Arbeitsergebnisse und Modelle aus dem Prozess werden noch vor der Sommerpause gemeinsam mit allen Community-Mitgliedern diskutiert.

OAdine

 

Wissenschaft, Verlage, Bibliotheken und Forschungsförderer suchen nach zeitgemäßen Lösungen für die Finanzierung digitaler Publikationen. Dieses Ziel verfolgt auch wbv Publikation mit dem Projekt ›Open Access disziplinorientiert und nachhaltig ermöglichen‹ (OAdine) zum Publizieren von Open-Access-Monografien in den Geistes- und Sozialwissenschaften. In dem zweijährigen Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, sollen Realisierungsvorschläge für vier Bereiche entstehen:

 ●  Entwicklung einer Infrastruktur, in der Open-Access-Publikationen dauerhaft disziplinorientiert
     und communitybasiert finanziert werden. Die bisher notwendige finanzielle Beteiligung von
     Autorinnen und Autoren könnte damit entfallen.

●  dauerhafte Überführung von etablierten Publikationsreihen ins Open Access – inklusive der
    Backlist-Titel – am Beispiel der wbv-Reihen „Berufsbildung, Arbeit und Innovation (BAI)“ und
    ›Erwachsenenbildung und lebenslanges Lernen (EBLBL)‹,

●   Entwicklung eines Finanzierungskonzeptes für Publikationsreihen, das als Best Practice auch auf
     andere Disziplinen übertragbar ist,

●  Sensibilisierung von Stakeholdern der Fachdisziplinen und potenziellen Förderern für das Thema
    ›Finanzierung von Open-Access-Publikationen‹ in Interviews und Workshops.

Joachim Höper (Geschäftsleitung wbv Publikation): »Wir freuen uns sehr, dass wir mit Unterstützung des BMBF unser langjähriges Engagement für mehr Disziplinorientierung in der Open-Access-Finanzierung weiter in der Community etablieren können. Nach unseren Erfahrungen mit dem Konsortialmodell für die wbv-Open-Library ist das der nächste Schritt zu einem offenen, wissenschafts- und bibliotheksfreundlichen Publizieren in den Geistes- und Sozialwissenschaften.«

In dem Projekt arbeitet wbv Publikation u.a. mit relevanten Akteuren aus der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE), dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und Akteuren aus der ENABLE!-Community zusammen.

Informationen zu Zielen, Arbeitspaketen und zur Timeline des Projektes: https://www.wbv.de/oadine

wbv Publikation bietet ein attraktives Programm in Geistes- & Sozialwissenschaften, Bildung & Beruf sowie Verwaltung & Recht. Der Bielefelder Wissenschaftsverlag setzt seit Anfang der 2000er Jahre Angebote zum digitalen Publizieren um und unterstützt mit seinen Open-Access-Angeboten die größtmögliche Verbreitung wissenschaftlicher Publikationen in einem starken Partner-Netzwerk. wbv Publikation ist ein Geschäftsbereich der wbv Media GmbH & Co. KG, Bielefeld.

 

Kontakt:
wbv Media GmbH & Co. KG
wbv Publikation
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klaudia Künnemann
Auf dem Esch 4, 33619 Bielefeld
presse@wbv.de

Investing money picture

Zum 1. Februar sind 20 BMBF-geförderte Projekte gestartet, die Open Access als neuen Standard für wissenschaftliches Publizieren nachhaltig vorantreiben. Dafür haben kleine und mittlere Verlage, Universitäten und Bibliotheken aus ganz Deutschland ihre Ideen eingereicht. Gefördert werden Vorhaben, die etablierte Schriftenreihen frei zugänglich über Open Access veröffentlichen, Publikationsprozesse im Verlagswesen umgestalten oder das Open-Access-Ökosystem nachhaltig verbessern. Mit dabei sind auch Mitglieder der ENABLE!-Community:

  • TOAA (Transformationsbezogene Open-Access-Ansätze: Open Library Medienwissenschaft, „Best Performer“ im Open Access, Lehrbücher im Open Access) vom transcript Verlag in Kooperation mit der SUB Göttingen und dem FID Medienwissenschaften
  • OADiNE (Open Access disziplinorientiert nachhaltig entwickeln) von wbv Media
  • AuROA (Autor*innen und Rechtssicherheit für Open Access) der Universitätsbibliothek Duisburg-Essen
  • OS-APS (Open Source Academic Publishing Suite) der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit SciFlow und der ULB Sachsen-Anhalt
  • OATbyCo (Open Acess Transformation by Cooperation) der wissenschaftlichen Buchgesellschaft in Kooperation mit der ULB Darmstadt
  • OAPEnz (Open Access Publikation von Enzyklopädien) des Verlages Barbara Budrich in Kooperation mit PUBLISSO der ZB Med und
  • ScholarLedPlus (Nachhaltige Zeitschriftenfinanzierung durch konsortiale Unterstützungsstrukturen in kleinen und interdisziplinären Fachzusammenhängen) des Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft und Knowledge Unlatched.

Weitere Informationen finden sich in der Projektübersicht des BMBF unter:
https://www.bildung-forschung.digital/de/projektstart-20-ideen-fuer-die-transformation-zu-open-access-3660.html

Melanie Völker 

  Melanie Völker
  Lektorin
  Waxmann Verlag GmbH

 

 

 

 


Mit einem internationalen Journal sind Sie bereits 2009 mit Open Access gestartet. Was waren Ihre Beweggründe?

Bei der Gründung der Zeitschrift gingen unsere Überlegungen gemeinsam mit der damaligen Schriftleitung von Anfang an in die Richtung, wie wir ein möglichst breites Publikum erreichen können. Es gab bereits seit Beginn der 2000er Jahre mit der Budapester und der Berliner Erklärung weltweit Bestrebungen, die Veröffentlichung open access zu etablieren. Als die Schriftleitung der Zeitschrift mit dem Wunsch an uns herangetreten ist, haben wir uns dazu entschlossen, diesen Weg mit zu gehen, obgleich trotz einer Anfangsfinanzierung die dauerhafte Finanzierung unklar war und es zwar individuelle Lösungen gab, allerdings keine strukturellen und gerade für die Veröffentlichung einer Zeitschrift wichtige mittel- und langfristige Sicherstellung fehlten. Als Verlag sehen wir es immer auch als unsere Aufgabe, neue Wege zu beschreiten und darin zu investieren, um einen Wandel zu ermöglichen – was nur möglich ist, wenn wir als Akteur auch ein Risiko wagen und Neuland betreten.

Wir haben uns seinerzeit bei Gründung der Zeitschrift bewusst gegen APCs – die sich zwar international und gefordert durch große Konzerne mehr und mehr durchgesetzt haben – entschieden, da wir den Zugang zur Veröffentlichung nicht durch die finanziellen Möglichkeiten einzelner Autor*innenteams abhängig machen wollten.


Welche Rolle spielt Open Access mittlerweile für Ihren Verlag – haben sich Ihre Erwartungen bestätigt?

Open Access hat sich zu einem wichtigen Element in unserem Haus entwickelt, was sich allein am Anteil der oa-Publikationen schon rein zahlenmäßig ablesen lässt. Es ist bei fast allen neuen Projekten mittlerweile Standard, dass wir über die Möglichkeiten einer oa-Publikation sprechen und es den Autor*innen  anbieten. Anfänglich häufiger auftretende Zweifel werden dabei immer seltener an uns herangetragen. Ein wichtiger Punkt ist sicherlich, dass bei einer Veröffentlichung die Gewährleistung von zentralen Qualitätsstandards des guten wissenschaftlichen Publizierens garantiert wird.

Sicher hat die Open-Access-Stellung auch auf diese Qualitätsstandards Auswirkungen, nicht zuletzt im Hinblick auf die Metadaten, die aber auch vorher schon an Bedeutung gewonnen haben. Während früher die Frage nach Verkaufszahlen kam, sind u.a. Download-Statistiken die neue ›Währung‹, an der sich die Verbreitung einer Publikation ablesen lässt. Es lässt sich deutlicher feststellen, wo welche Inhalte rezipiert werden – für uns bedeutet das, wir können Inhalte gezielter verbreiten; konkret heißt das aber, die Zahlen, die wir liefern, können Herausgeber*innen von Zeitschriften oder Reihen dabei unterstützen, ihr Profil zu schärfen, auf bestimmte Themen ggf. mehr einzugehen oder auch nicht, da die Zahlen ein zusätzliches Feedback geben.


Welche Vorteile sehen Sie im Angebot von Open Access? Welche Pakete bietet der Waxmann Verlag für 2021 an?

Ein großer Vorteil ist sicherlich die bessere Verbreitung – wir haben das beispielsweise direkt gemerkt, als wir die Zeitschrift ZEP Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik, die vorab in print und online erschienen ist, open access gestellt haben – während die Anzahl der online-Abos kaum nennenswert war, waren die Bestandseinträge in der ZDB, kurz nachdem die Inhalte oa gegangen sind, auf über 70 Bibliotheken angestiegen. Was einerseits zeigt, dass das Interesse doch da ist – andererseits aber auch deutlich macht, dass eine Infrastruktur für die Übernahme der Kosten entwickelt werden muss. Es ist also im Sinne der Autor*innen, deren wissenschaftliche Arbeit eine bessere Verbreitung findet. Die Sicherstellung der Finanzierung ist ein zentraler Punkt – auch hier war die Einführung von APCs keine Option, da sich gerade diese Zeitschrift der Nachhaltigkeit, der globalen Gerechtigkeit und den Zielen für nachhaltige Entwicklung verschrieben hat. Mit vielen Beiträgen aus dem Globalen Süden ist es nicht zu rechtfertigen, APCs zu nehmen, die Wissenschaftler*innen aus Ländern, in denen es keine oder eine ganz andere Förderung gibt, den Zugang zu den Publikationsmöglichkeiten verschließt. Sie sind erst dann ein adäquates Mittel, wenn alle Wissenschaftler*innen darauf zugreifen können.

Wir werden uns wie im letzten Jahr mit Titeln bei KU Select beteiligen, haben mittlerweile die Zeitschrift DDS – Die Deutsche Schule von green auf gold oa umgestellt und dafür sehr viel positives Feedback erhalten und gehen mit einer weiteren OA-Gold-Zeitschrift im Bereich Arts Education an den Start.


Als Erstunterzeichner hat der Waxmann Verlag das Mission Statement der Enable!-Community mitformuliert. Welche Ziele verfolgen Sie damit?

Wir halten die Zusammenarbeit gerade der verschiedenen Akteure im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens für unabdingbar – die Veränderung in den Publikationsprozessen beeinflussen die Arbeit aller und alle Akteure haben unterschiedliche Expertisen, die fruchtbar in den Veränderungsprozess mit eingebracht werden können. Jeder Partner für sich, Wissenschaflter*innen, Verlage, Bibliotheken und Intermediäre, leistet einen wichtigen Beitrag und bringt Wissen mit, das für die Gestaltung einer neuen Publikationskultur notwendig ist und nicht unter den Tisch fallen sollte. Enable! bietet hier ein einzigartiges Forum, in der gerade die Vielfalt der einzelnen Partner und deren Interessen Berücksichtigung findet und eben nicht unter der Regie eines einzelnen Akteurs.

Dabei ist die Vernetzung ein Punkt, der Austausch über Wünsche und Bedarfe – ich kann als Verlag nur ein besseres Ergebnis erzielen, wenn ich weiß, welche Ziele meine Autor*innen verfolgen, – unter welchen Voraussetzungen der Handel und die Bibliotheken die Inhalte optimal bereitstellen können und welche unterstützende Funktion beispielsweise Fachgesellschaften oder Repositorien haben. Hierfür bietet die Community eine gute Voraussetzung: Gleichzeitig wird über den Austausch auch klar, dass die Leistungen für die Veröffentlichung auch finanziert werden müssen – Transparenz auf allen Seiten ist da ein Schlüsselbegriff.

Die Community ist daher eine Möglichkeit, die Veränderung aktiv zu gestalten. Wenn sich dadurch Aufgaben verschieben und Synergieeffekte und Kooperationen mit anderen Partnern ergeben, kann das für das wissenschaftliche Publizieren sehr positive Effekte haben.


Kontakt:
Melanie Völker M.A.
Lektorat
Waxmann Verlag GmbH
eMail: voelker@waxmann.com

transcript-Logo


Der Bielefelder transcript Verlag erhält für sein ab Februar 2021 geplantes, mehrgliedriges Projekt zur Beschleunigung der Open-Access-Transformation in den Wissenschaften eine hoch dotierte Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Der wissenschaftliche Fachverlag mit Schwerpunkten in den Sozial- und Geisteswissenschaften war einem Aufruf gefolgt, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 18.5.2020 im Rahmen seiner Digitalstrategie veröffentlicht hatte ‒ und konnte auf ganzer Linie überzeugen: Das dreigliedrige Projekt des Verlags wird ab Februar 2021 über eine Laufzeit von zwei Jahren hinweg mit rund 300.000 Euro gefördert.

„Open Access gilt in vielen Disziplinen der Sozial- und Geisteswissenschaften noch immer als Publikationsform zweiter Klasse.“, so die Verlegerin und Programmleitung des Verlags, Dr. Karin Werner. „Wir möchten dieses Image entschieden widerlegen und zeigen, welche Potenziale Open Access für alle Beteiligten zu entfalten vermag und wie wissenschaftliches Publizieren im 21. Jahrhundert gestaltet werden kann.“

Mithilfe der Förderung wird transcript zum einen den Grundstein für seine „Open Library Medienwissenschaft“ legen – nach der erfolgreichen Gründung der „Open Library Politikwissenschaft“ in 2019 eine weitere Maßnahme mit Modellcharakter für die Öffnung ganzer Disziplinen im Verlagsprogramm. Mit einer gezielten Open-Access-Stellung von Titeln mit herausragenden Rezeptionschancen („Best Performer“) strebt der Verlag daneben an, das hohe Potenzial von Open Access gerade auch für Publikationen der ersten Reihe, wo man noch stark auf print und den Handel setzt, zu belegen, und damit die Akzeptanzchancen für Open Access bei Autor_innen signifikant zu erhöhen.

Und schließlich nimmt der Verlag als Gesellschafter der Studienbuch-Gemeinschaft UTB auch das Lehrbuch in den Blick und erkundet im Rahmen eines Pilotprojekts die Spezifika und Möglichkeiten dieses Buchtyps im Open Access. Somit wird der Verlag sich auf allen drei Ebenen für die Open-Access-Transformation in der akademischen Publikationslandschaft stark machen.

„So sehr wir das gedruckte Buch lieben und weiter hochhalten – im digitalen Publizieren, insbesondere im Open Access, liegt die Zukunft“, ist sich Dr. Karin Werner sicher. „Wir stehen ein für eine lebendige, offene Wissenschaftskultur. Die großzügige Förderung ist eine enorme Motivation für uns, diesen Weg mutig weiter zu beschreiten. Dies wird weit über unser eigenes Programm hinaus strahlen.“

transcript ist einer der führenden wissenschaftlichen Fachverlage im deutschsprachigen Raum mit Schwerpunkten in den Kultur-, Medien- und Sozialwissenschaften, in der Geschichte, der Philosophie und im Kulturmanagement. Der Verlag wurde Ende der 1990er Jahre gegründet und pflegt heute über 150 Editionen mit jährlich ca. 450 Nova in deutscher und englischer Sprache sowie eine Backlist von über 4.500 Titeln – in print und digital. Seit Anfang 2020 ist transcript offizieller Gesellschafter von UTB. Die stetig wachsende Open-Access-Kollektion des Hauses umfasst derzeit ca. 800 Titel, ein verlagseigenes Open-Access-Repositorium ist im Aufbau.

Kontakt: Daniela Pixa, presse@transcript-verlag.de
Website: https://www.transcript-verlag.de
Open Access bei transcript: https://www.transcript-verlag.de/open-access-bei-transcript
Förderrichtlinie des BMBF: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3044.html

 

Die ENABLE!-Community heisst ihr neuestes Mitglied willkommen: Mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft e.V. (DFG) ist der erste Forschungsförderer aus Deutschland der Community für mehr Open Access in den Geistes- und Sozialwissenschaften beigetreten. Neben der Ausweitung der Open-Access-Publikationskostenförderung auf Bücher ist eine weitere Maßnahme der DFG das Engagement bei ENABLE!.

Über ENABLE!: Die ENABLE!-Community dient dazu, die Herausforderungen und Chancen, die Open Access allen Beteiligten des wissenschaftlichen Publikationsprozesses bietet, in Form eines Community-Building-Prozesses aufzugreifen. Ziel ist es, aus den einzelnen Akteuren – den Bibliotheken, Verlagen, Intermediären, Händlern und Autor*innen – ein partnerschaftliches Netzwerk zum gemeinsamen Ermöglichen von Open-Access-Publikationen und zur Entwicklung neuer, innovativer Modelle zu bilden. Man kann der Community als sogenannter Enabler beitreten und sich konkret engagieren oder durch das Unterzeichnen des Mission Statements zum Ausdruck bringen, dass man die Ziele unterstützt.

Über die DFG: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist die Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland. Sie dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen. Die Kernaufgabe der DFG besteht in der wettbewerblichen Auswahl der besten Forschungsvorhaben von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Hochschulen und Forschungsinstituten und in deren Finanzierung.